Nach einem Tag Pause radelte ich von Stockholm-Stadt in die Stockholmer Schären, dem Archipel mit rund 30.000 Inseln. Das Tagesziel war die Insel Vaxholm, auf der ich auch in einem sog. Shelter eine tolle Übernachtungsmöglichkeit direkt am Meer gefunden habe.

Ein Shelter ist eine einfache Hütte bzw. Windschutz, in der kostenlos übernachtet werden kann. Diese werden in der Regel von den Gemeinden bereitgestellt. Ebenfalls ist praktisch immer auch ein fixer Grillplatz vorhanden.
Trocken-WC, Sitzgelegenheit, Trinkwasserbrunnen, Feuerholz, etc. können ebenso vorhanden sein.

Mit einem BBQ und Erfrischungsgetränken sowie dem kühlen Nass der Ostsee klang der Tag gemütlich aus.

Tagsdarauf nahm ich die Fähre auf die kleine Insel Tynningo und danach eine weitere Fähre auf die große Insel Ingarö. Dort radelte ich bis ganz in den Süden bis ich im Björnö Naturreservat angekommen war. Camping in Mitten von Natur pur.

Am 3. Tag ging es dann in den Tyresta Nationalpark. Dazu musste ich aber zuerst wieder ganz in Norden von der Insel radeln, um über Brücken wieder auf das Festland zu kommen um danach ein Stück weiter westlich wieder ganz hinunter zu fahren.

Wenn man sich die Landkarte von Südschweden ansieht, wird einem rasch klar, dass es da unglaublich viele Inseln und Landzungen gibt, die meist immer im großen Bogen ausgefahren werden müssen, wenn man immer wieder an der Ostsee landen möchte.

Im Tyresta Nationalpark war ebenso Camping in Mitten der Natur angesagt, inkl. BBQ.

Am nächsten Tag ging es auf die Insel Utö. Utö ist in rund 30 Minuten mit der Fähre zu erreichen. Dieser Radtag war sehr schön, da es auf Utö doch einige sehr lässige Plätze gibt, auch Sandstrände, auf denen man gut verweilen und genießen kann.

In der Nacht begann es dann, wie angekündigt zu regnen. Die Morgen-Fähre brachte mich wieder zurück aufs Festland, wo ich dann eine längere Tour bis nach Trosa bzw. auf die vorgelagerte Insel Obolandet radelte.

Am letzten Tag dieser Radwoche radelte ich weiter entlang der Küste, durch Wälder und an Seen vorbei. Und zum Tagesabschluss kam dann auch noch die Sonne heraus 🙂

Kevin Europa, Fahrrad, Schweden

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