Noch 60 Kilometer bis zur Grenze nach Dänemark. Einmal noch entlang des Wattenmeeres. Die Inseln wie Sylt, Föhr, etc. habe ich ausgelassen, da zwei Umstände zusammengekommen sind, die zu diesem Zeitpunkt nicht vorteilhaft waren für mich. Es war gerade verlängertes Wochenende und vor wenigen Tagen ist auch das €9-Öffi-Ticket in Deutschland gültig geworden.

Und dann war es auch schon so weit. Hej Dänemark! Übernachtet habe ich in einem Hostel gleich nach der Grenze.

Der erste Radtag in Dänemark war von kräftigem Wind geprägt, der mich entlang der Nordseeküste vorantrieb. Nachdem sich am frühen Nachmittag auch die Sonne noch blicken ließ, setzte ich gleich noch einmal ein paar Kilometer drauf.

Der nächste Radtag war von kräftigem Regen geprägt. Nur nicht stehenbleiben, lautete die Devise, denn dabei kühlte ich rasch aus. Die Regenkleidung bot die Barriere von dem Nass von außen, doch der Schweiß von innen, nun ja, wo soll der denn hingehen. Und so war ich nach den mehr als 80km „waschelnass“.

Mit trockener Kleidung ging es am 3. Radtag in Dänemark auch bei trockenem Wetter los. Es war recht kühl, doch es blieb trocken und so ergab sich ein lässiger Radtag mit tollen Eindrücken entlang der Küste.
Ähnlich zum zweiten Tag, gab es den ganzen Tag regen. Ich radelte an diesem Tag aber nur eine kürzere Distanz und auch nicht an der Küste entlang, da das bei Regen keinen Mehrwert bringt.

Sonnenschein am vorletzten Radtag! Juhu. Das macht doch gleich umso mehr Freude, wenn die Sonne vom Himmel lacht. Tolle Wald- und Dünenabschnitte lieferten ein tolles Ambiente.

Der letzte Radtag dieser Woche brachte mich bis nach Skagen, dem nördlichsten Punkt Dänemarks. Selbst ein kurzer Regenschauer vermochte nicht den schönen Radtag zu trüben. Ein Streckenabschnitt führte mich nicht nur entlang des Strandes, sondern über mehrere Kilometer auf dem Strand am Meer vorbei. Sehr lässiges Erlebnis.

Dänemark bot ein tolles Raderlebnis (von den beiden Regentagen mal abgesehen). Und nachdem das erst der Teil 1 von Dänemark war, freu ich mich bereits auf die Fortsetzung, wenn ich meine Schweden-Runde beendet habe.

Kevin Dänemark, Deutschland, Europa, Fahrrad

2 Replies

  1. Kevin, wo nimmst du nur diese Energie und Hartnäckigkeit her sogar bei Dauerregen zu radeln ? Bewundernswert, also bei solchen Wetterkapriolen bevorzuge ich die Couch 🤣.
    Alles Gute weiterhin !!!

    1. Hi,
      danke. Für eine solche Fahrt, wo es bereits beim Losfahren regnet, muss meine Motivation gerade an diesem Tag auch stimmen. Ansonsten wird das nix und man muss halt einen Tag pausieren.
      LG
      Kevin

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