Luxemburg bietet für Radfahrer ein sehr großes und tolles Radwegenetz an, auch wenn das Land flächenmäßig nicht groß ist. Dennoch kann man sich super Radtouren zusammenstellen und auch gut Höhenmeter „sammeln“. Diese kommen durch die hügelige Landschaft auch rasch zusammen ohne sehr steile Anstiege vorzufinden. Geradelt wird auf dedizierten Radwegen oder verkehrsarmen Straßen. Immer auf (sehr guten) Asphalt und hin und wieder mal auf Pflastersteinen.  

Ich bin noch einmal durch Luxemburg-Stadt geradelt mit dem Tagesziel, an die östliche Grenze zu radeln. Tags darauf radelte ich der Grenze zwischen Luxemburg und Deutschland entlang in Richtung Norden inkl. eines ganz kurzen Grenzübertritts. Im Ort Beaufort habe ich eines der Schlösser (Ruinen) angesehen. Am Nachmittag bog ich in Richtung Westen ab und suchte mir einen Campingplatz rund 10km von der Grenze zu Belgien entfernt.

Noch einmal ging es durch 2 Radfahrer-Tunnel um dann, recht unspektakulär, die Grenze nach Belgien zu überfahren. Keine Tafel oder Hinweisschild.

Kaum in Belgien angekommen, haben sich der Untergrund und auch die Straßen auf den Hügeln geändert. Der Untergrund ist nicht mehr überwiegend ein sehr guter Asphalt und die Anstiege sind auch merkbar steiler. Nichtsdestotrotz ist die Landschaft sehr schön. Der Camping-Platz an diesem Abend lag direkt am Fluss.

Am 2. Tag in Belgien radelte ich weiter in Richtung Brüssel und mein Tagesziel lag 40km östlich von Brüssel. Knapp 20km vor dem Ziel hat mich noch ein Gewitter gestreift und ich bekam 15 Minuten ordentlich Regen ab.

Am 3. Tag radelte ich nach Brüssel zu den EU-Institutionen, der EU-Kommission und dem EU-Parlament. Ganz klar ein Highlight auf meiner Reise. Weiter ging es zum Atomium, dem vermutlich bekanntestem Bauwerk in Brüssel. Ein paar Kilometer nördlich von Brüssel fand ich einen Campingplatz.

Am letzten Tag dieser Radwoche radelte ich in Richtung Norden, nach Antwerpen. Wow, was für eine super schöne Stadt. Diese wird auf meine Liste der Städtereisen aufgenommen. Nun war ich nicht mehr wirklich weit weg von der Grenze zu den Niederlanden. Es ist nördlich von Brüssel auch schon recht holländisch angehaucht, sowohl von den Häusern und der flachen Landschaft, aber auch von der Sprache – Flämisch, das Belgische Niederländisch.

Tatsächlich habe ich noch in die Pedale getreten und habe die Grenze in die Niederlande überquert und suchte mir gleich ein paar Kilometer nach der Grenze einen Campingplatz.

Kevin Belgien, Europa, Fahrrad, Luxemburg, Niederlande

2 Replies

  1. Es geht immer weiter los. 😉 Jetzt ist das Wetter viel better, ich hoffe du machst gut. Ich bin gerade in Telemark, Norwegen und fahre weiter auch. Sébastien (Brompton)

    1. Hi Sebastien.
      Nice to hear from you.
      Wow, you’ve made great progress and you’re not far from your goal.

      However, I assume that you have already had a few tough cycling days?

      I had a few days break in Northern Germany.
      In the meantime, I have already arrived in Denmark.
      Many greetings
      Kevin

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