Die Niederlande lassen das Radlerherz höher schlagen – auch wenn alles Flachland ist.

Ich radelte entlang des Meeres und den Dünen, an vielen weiteren Wasserstraßen, durch schier unendliche, landschaftlich genutze Flächen und auch durch Städte. Was haben alle gemeinsam. Richtig, es gibt einen Radweg 🙂
Die Radwege sind auch alle in Takt und bieten einen gute Beschilderung und Straßenbelag.

Die Städte Rotterdam und Den Haag, die ich in den ersten beiden Tagen am Programm hatte, sind sehr schön. Am „Hook of Holland“ bin ich dann nach Wochen auch wieder am Meer angekommen. Ganz spannend war es auch, durch die Dünenlandschaft zu radeln.

Und am dritten Radtag hat dann das Wetter in Regen, aber vor allem kräftigen Wind umgeschlagen. 30 bis 35km/h an Grundwind, dazu noch die Böen bis 60km/h.

So habe ich mich nach Den Haag entschieden, mit dem Wind zu radeln, weg von der Küste und mehr im Inland. Diese Entscheidung betraf auch Amsterdam, das ich nicht besuchen konnte.

Gleichwohl konnte ich auch im Inland viele tolle Eindrücke sammeln und auch weitere Radler und Menschen kennenlernen. So sprach mich beispielsweise Paul, ein Niederländer, während des Radfahrens an und fragte mich nach ein paar Sätzen, ob ich nicht Lust auf einen Kaffee habe. Ich bejahte und Paul lud mich zu sich nachhause ein auf einen Kaffee. Mit seiner Frau Marijke und Freunden, die auch da waren, haben wir ganz nett geplaudert.

Weiter ging es dann bis Den Oever, wo ich über den Dam „Afsluitdijk“ von der Provinz Nord Holland in die Provinz Friesland gefahren bin. Allerdings ist derzeit der 32km lange Dam für Radfahrer nicht vollständig befahrbar und so gibt es einen eigenen, kostenlosen Shuttlebus nur für Fahrradfahrer. Die letzten paar km können dann wieder mit dem Rad befahren werden. Aufgrund des kräftigen Windes kam ich dabei auf über 40km/h mit Rad, so hat der Wind „angeschoben“.

Es ging auch in Friesland weiter mit dem Wind durch das Inland bis an die Grenze zu Deutschland. Diese habe ich am letzten Radtag überquert und bin bis nach Westerstede geradelt, wo ich eine Pause einlegte.

Kevin Deutschland, Europa, Fahrrad, Niederlande

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