Koh Lanta ist bereits vom Speedboat aus zu sehen. Nur noch ein kurzes Stück durch die nördlichen Mangrovenwälder, bis das Boot am Pier anlegt. Ein Tuk Tuk brachte uns dann wieder zum „Lanta Riviera Resort“, gleich nebenan ist die „Fin’s Stoned Bar“, eine Reggae Bar.

Das „uns“ bezieht sich auch auf Jasmina und Matthias. Die beiden habe ich vor ein paar Wochen während meines ersten Besuchs auf Koh Lanta kennengelernt und wir sind gemeinsam von Koh Lipe nach Koh Lanta aufgebrochen.

Im Resort angekommen, hat man uns auch gleich wiedererkannt. Ich buchte einen Bungalow für 2 Nächte, da ich danach weiter nach Koh Pha Nang wollte.

Nach dem Check-in im Bungalow ging es direkt weiter in die „Fin’s Stoned Bar“. Auch dort wurden wir sogleich wiedererkannt und herzlichst willkommen geheißen. Mit einem Erfrischungsgetränk in der Hand starteten wir in den Nachmittag hinein… Der Rest ist Geschichte.

Aus meiner geplanten Weiterreise nach Koh Pha Nang wurde letztlich nichts. Ich verlängerte 4 weitere Male und bliebt knapp 2 Wochen an ein und demselben Ort. Und ich war auch nicht der Einzige, der immer wieder verlängert hat.

Wir haben das in der Runde auch mehrmals diskutiert aber konnten es nicht wirklich beschreiben, was diesen Ort so speziell macht. Es ist jedenfalls ein Zusammenspiel dieses Ortes rund um die Fin’s Stoned Bar und die Menschen, die das Gefühl aufkommen ließen, richtig angekommen zu sein. Unsere Runde erweiterte sich auch noch um Martin und Joe. Und wir alle sind Langzeitreisende, die sich in der Regel nur ein paar Tage an einem Ort aufhalten und dann weiterreisen.

Jeder Tag war völlig ungezwungen und dennoch nie gleich wie der Tag zuvor. Neben Billard, 4 gewinnt oder Frisbee waren die gemeinsamen Gespräche, Chillen und Schwimmen die täglichen Aktivitäten. Mittlerweile hatten wir auch unseren Stammplatz in der Bar.

Nicht unerwähnt dürfen hier die Bar-Männer rund um Jellow und Rom bleiben, die mit ihrer herzlichen Art das Ambiente mitgestalteten.

Joe und ich waren an einem Tag auch Angeln. Dazu hat uns Rom einen lokalen Fischer vermittelt, der mit uns den ganzen Tag auf seinem Longtail-Boot unterwegs war. Und das war ein voller Erfolg. Wir haben einen fetten Barracuda gefangen. Mit seinen 8kg Gewicht und 1m Länge, war das ein „Monster“. Was für ein Adrenalin-Kick! Eine 0,5kg Makrele hatte dann auch noch angebissen.

Zuvor haben wir bereits angekündigt, dass es am Abend ein Barbecue geben wird und auch die Bar-Männer eingeladen sind. Und das gab es dann auch tatsächlich. BBQ am Strand mit Unmengen an Fisch. Der eine Barracuda ergab letztlich 14 (!) Erwachsenen-Portionen an Fisch. Genug, um tags darauf noch einmal ein Abendessen zu haben.

Und weil wir gerade beim Essen sind, in der Umgebung gab es auch noch sehr gute Restaurants mit leckerem Essen.

Es war etwas Besonders, diesen Platz und diese Menschen gefunden zu haben.

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Kevin Thailand

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