Die Entscheidung, dass ich Thailand aufgrund der Corona-Regeln nicht mit dem Fahrrad bereisen werde, bringt nun mit sich, dass ich das Fahrrad und die Fahrradtaschen an einem sicheren Ort einstellen muss.

Gut, wenn man nach solchen Einstellmöglichkeiten googelt, findet man auch recht viel. Auch direkt am Flughafen.

Doch auch hier zeigten sich die Auswirkungen der Pandemie. Selbst am Flughafen sind die Gepäcksaufbewahrungs-Unternehmen nach wie vor geschlossen.

Damit hielt ich Ausschau nach einem Self-Storage in Bangkok und habe dann auch eines gefunden. Das ging ich mir vorab anschauen und war gleich von Anfang an begeistert. Professionell, sauber, sicher und die Person im Office spricht englisch. So wurde gleich anschließend der Mietvertrag ausgehandelt (Rabatt) und unterzeichnet. Tagsdarauf brachte ich das Fahrrad und Gepäck per Taxi zum Self-Storage.

Zuvor legte ich mir noch einen Rucksack zu, mit dem ich seit dem herumreise.

In Bangkok stand mir noch eine weitere Herausforderung bevor. Nachdem das mit dem Visum bei der Thai-Botschaft in Wien nicht geklappt hat, da sie erst wieder ab Dezember (!) Termine dafür verfügbar gehabt hätten, bin ich nur mit dem Reisepass eingereist. Damit darf man 30 Tage im Land bleiben.

Und einmalig kann man diese 30 Tage um weitere 30 Tage bei der Immigratiosbehörde Vorort verlängern lassen.

Ich sag nur „Behörden“ – die sind wohl auf der ganzen Welt gleich 😉

Jedenfalls war ich im dritten Anlauf zumindest mal beim „richtigen“ Behördengebäude angekommen.
Dieses ist nämlich gleich mal eine 40-minütige Taxifahrt von der Innenstadt entfernt. Und selbst der Taxifahrer, obwohl exakte Adresse in Thai und einer Straßenskizze brachte er mich nur in die Nähe davon. Ich musste mich dann selbst weiterhandeln und schaffte das aber wohl nur deswegen, da ich mir von den Fotos der Google-Bewertungen etwas zusammengereimt habe.

Das betreffende Gebäude ist nicht angeschrieben oder gekennzeichnet. Man muss dann auch einen Eingang auf der Rückseite nehmen und dann noch in den dritten Stock. Und natürlich hatten dann bei der Vorprüfung meiner Unterlagen noch Kopien gefehlt. Dann darfst wieder ins Erdgeschoß runter zum Kopier-Service und wieder zurück in den 3. Stock und dich von neuem Anstellen.

Wenn du diese Station nun überwinden konntest, bekamst du endlich eine Nummer, mit der du dich in einem anderen Raum bewegst und auf den Aufruf wartest.

Dann wurde ich aufgerufen, gab dem Immigration Officer meinen Reisepass, den Verlängerungsantrag, alle möglichen Kopien und 1.900 Baht. Dazu wurde noch ein Foto gemacht und die Fingerabdrücke abgenommen.

Oh, da fällt mir ein. Ich brauchte zuvor auch noch ein Passfoto. Das musste am Antragsformular aufgeklebt werden.

Und das war auch wieder so super, denn abhängig von welchem Antrag du stellst, haben die Passbilder unterschiedliche Formate. Meines musste 4x6cm haben…

So, zurück zum Immigration Officer. Nachdem er alle Daten von mir hatte, bekam ich eine weitere Nummer, mit der ich auf der anderen Seite des Raumes warten soll.

Ca. 45 Minuten später bekam ich dann meinen Reisepass mit dem Verlängerungsstempel wieder zurück.

Ich sags euch, ich bin mir wie in der MA2412 vorgekommen 😉

Raus aus Bangkok – auf nach Chiang Mai. Beim Buchen von Unterkünften blieb ich recht flexibel – es gibt genügend freie Zimmer. So buchte ich auch nur einmal für 2 Nächte eine Unterkunft.

Auch der One-Way-Flug war sehr günstig.

Nach dem Check-in in der Unterkunft gegen mittags spazierte ich gleich mal los und erkundete die Stadt.

Nach kurzer Zeit war mir aber schon klar – hier ist es praktisch noch wie ausgestorben. Vereinzelt sieht man einen Touristen herumlaufen aber das war es dann auch schon.

Wenige Unternehmen/Restaurants/Cafes habe göffnet und wenn, dann waren sie leer. Auch ist Chiang Mai als „Rote Zone“ eingestuft, womit z.B.: auch kein Alkohol ausgeschenkt werden darf.

Tja, diese lebendige Stadt, die ich aus 2018 kannte, steckt noch fest in der Pandemie gefangen.

So besuchte ich die Tempel-Anlagen und brachte meinen Schrittzähler in einen 5-stelligen Bereich.

Ich bin dann auch nach den wenigen Tagen wieder zurück nach Bangkok.

Die von der Regierung für Dezember in Aussicht gestellten Lockerungen wurden, u.a. wegen der neuen Mutation, auch auf Mitte Jänner verschoben.

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Kevin Thailand

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