Nach den 3 Tagen Pause in Ohrid ging die Reise durch Nord Mazedonien weiter und war vor allem durch das Wetter geprägt. Der Regen war ein ständiger Begleiter.

Daher hab ich auch die Route dahingehend angepasst und bin auf dem mehr direkterem Weg durch den Süden von Nord Mazedonien geradelt. Wenngleich das nicht bedeutet, dass die Tage ganz ohne Erlebnisse geblieben sind.

Nebenbei sind auch die Menschen die ich getroffen habe, freundlich, hilfsbereit und erfreut, dass du in ihrem Land bist. Eine kurze Trinkpause am Straßenrand veranlasste beispielsweise einen Bauern, mir gleich einmal mehrere Granatäpfel vorbeizubringen, die ich auch dankend angenommen habe.

Was ich an diesen Tagen im Regen und den niedrigen Temperaturen auch gemerkt habe ist, dass ich geradeso mit einmal Kleidung wechseln am Tag durchkomme. Über Nacht im Quartier muss aber alles wieder trocknen, sonst steh ich mit nasser Kleidung da. Dazu muss dann auch mal das Fahrrad als Kleiderständer herhalten.

Am vierten Tag folgte dann die Einreise und der Grenzübertritt nach Griechenland. Hierzu war es erforderlich, ein Einreiseformular vorab online auszufüllen. Ich reiste offiziell mit einem „Auto“ und dem Kennzeichen „BICYCLE“ ein. Der Grenzbeamte hat sich voll abgeschoben 🙂 Aber alles Gut und ich durfte einreisen.

Die Fahrt nach Thessaloniki war kräftiger Wind, großteils von hinten und ab der Hälfte der knapp 80 km langen Fahrt kam wieder Regen hinzu.

In Thessaloniki selbst verbrachte ich letztlich 5 Nächte und wartete das einfach das schlechte Wetter ab, das sich über der Region bzw. ganz Griechenland festgesetzt hatte.

Kevin Europa, Griechenland, Nord Mazedonien

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