Grüezi aus der Schweiz.
Es hat leider technische Schwierigkeiten in der Vorwoche gegeben. Ich hatte unabsichtlich und unbewusst den Modus der Kamera auf „Zeitraffer-Video“ verstellt gehabt. Damit waren die Videos unbrauchbar und daher gibt es leider auch kein Wochenvideo. Schade,…
Geradelt bin ich ausgehend in der Nähe von Karlsruhe in Fahrtrichtung links entlang des Schwarzwaldes, der Flüsse Nagold und Neckar, über die Schwäbische Alb bis zum Bodensee. Und das in 2 Tagen, wobei der 2. Tag mein neuer Rekord-Tag mit einer Tagesstrecke von 153km bei über 1.000 Höhenmetern war.
Ich blieb dann auf der Deutschen Seite einen Tag am Campingplatz, wo sich zufällig auch mein Bruder gerade befand. Danach wechselte ich dann auf die Schweizer Seite, wo es 2 Tage Pause gab – auch aufgrund des Regens.
Zum Abschluss der Woche radelte ich noch nach Zürich, wo ich Freunde besuchte.
In der aktuellen Radwoche radelte ich von Zürich ausgehend entlang des Flusses Sihl bis zu einem Camping Platz auf einer Schweizer Alm. Tags darauf ging es über die Brücke zwischen dem Zürich See und dem Obersee weiter bis zum Walensee. An diesem ging es auf der Südseite direkt am See entlang mit Blick auf die gegenüberliegende Steilwand. Sehr lässig.
Das Tagesziel war Lichtenstein. Am einzigen Campingplatz in Lichtenstein gabs dann auch ein nettes Platzerl für mich.
Am nächsten Morgen habe ich sehr früh zusammengepackt, da es doch recht frisch war und die Sonne erst am späteren Vormittag den Platz erreichen würde. So radelte ich entlang des Rheins bis ich zur Staatsgrenze zwischen Lichtenstein und Österreich kam.
HALLO HEIMAT. Juhu, oh, so schön wieder in Österreich zu sein. Das war ein toller Moment.
Weiter ging es entlang des Rheins bis nach Bregenz, wobei ich auch noch einmal auf die Schweizer Seite des Rheins gewechselt bin, da der Radweg dort immer entlang des Flusses führte und man später auch wieder direkt nach Österreich einfährt.
In Bregenz fand ich dann einen Platz am Campingplatz.
Nach der ersten Nacht wieder in Österreich ging es weiter bis nach Bludenz. Von dort aus nahm ich den Arlbergpass in Angriff. Ich hatte schon lange Zeit keine Passstraße mehr zu bezwingen, daher war ich voller Vorfreude auf diese Herausforderung. Nach etwas mehr als 3 Stunden kam ich auf der Passhöhe von 1.802 Metern an. Ein paar Kilometer ging es dann noch rasant bergab, bis ich in Sankt Anton am Arlberg ankam und so diese Radwoche mit einem echten Highlight ausklingen konnte.

Willkommen zurück in der Heimat 🙂