Bei einem der zahlreichen Ticket Offices entlang der Hauptstraße in Ao Nang habe ich ein Ticket für die Fähre nach Phi Phi Don inkl. Abholung vom Hotel gekauft.
Abholung war für 9 Uhr vereinbart. Um 10 Uhr wartete ich noch immer. Um 10:30 Uhr legt die Fähre ab.
So ging ich zu dem Ticket Office, bei dem ich das Ticket gekauft hatte, und meinte, dass ich nicht abgeholt wurde.
Ganz aufgeregt wurde das Handy gezückt und lostelefoniert. Zuvor gab es noch eine Entschuldigung, dass die Abholung nicht geklappt hat. Aber ich soll mir keine Sorgen machen, sie bringen mich schon auf die Insel 🙂
Stress hatte ich sowieso keinen. Ich muss zugeben, so macht das Reisen schon richtig Spaß, wenn man nicht die 7 oder 14 Tage Urlaub hart eintakten muss.
Zurück zum Ticket Office. Zwischenzeitlich ist eine zweite Dame aufgetaucht und hat fleißig mittelefoniert. In der Zwischenzeit hatten sie mir schon ein Taxi organisiert, dass mich zum Fährhafen bringen soll. Das stand dann auch schon da, wurde aber wieder weggeschickt, da sich das zeitlich nicht mehr ausging.
So wurde mir letztlich ein Platz auf einem Speedboat (Motorboot) organisiert. Eine Shuttle brachte mich zu dem anderen Hafen.
Das Speedboat raste dann mit 2×250 PS und 30kn (55km/h) bei einem Kraftstoffverbrauch von 140l/h in 40 Minuten nach Phi Phi Don.
Zusammenfassend muss ich sagen, dass das absolut friktionsfrei ablief und in keinem Moment ein “ Tja, Pech gehabt“ aufkam. Daumen hoch.
Die Phi Phi Islands bestehen aus 2 Inseln. Die größere, Phi Phi Don, ist besiedelt und darauf werde ich auch die kommenden 2 Wochen verbringen.
Die kleinere, nicht besiedelte Insel ist Phi Phi Leh. Und diese ist für den Maya Bay sehr berühmt. Das ist die Bucht, die im Film „The Beach“ mit Leonardi Di Caprio zu sehen ist.
Die ersten Tage habe ich eine Unterkunft im nord-östlichem Teil der Insel. In der Ba Kao Bay.
Eine rund 30 minütige Fahrt mit einem Longtail-Boot brachte mich zur Ba Kao Bay. Es gibt hierher keinen Landweg.
Ein recht ruhiger Teil der Insel, wo auch Einheimische leben.
Genau das wollte ich auch haben und versuchen, den Kontakt zu den Einheimischen herstellen.
Man muss auch sagen, es sind hier auch alle Leute freundlich, haben Spaß und auch ein Lachen im Gesicht.
Entlang der Dorfstraße spielt sich das Leben ab und ich konnte den Kontakt auch herstellen und es war spannend, einen kleinen Einblick zu bekommen. So war z.B.: die Insel praktisch für 16 Monate ohne Touristen. Die Einheimischen blieben während dieser Zeit aber auf der Insel.
Wenn du nicht gerade selbst ein Unternehmen hast, habe die Leute mehrere Jobs.
Reinigungskraft dort, Landschaftspfleger da, Kellner hier, Postmann zwei mal in der Woche oder auch einfach „Person für alles“.
Du siehst hier noch ein echtes Dorfleben. Jeder kennt jeden. Und wenn jemand Unterstützung braucht, z.B.: weil sein Restaurant plötzlich voll ist, wird schnell mal ein Koch oder ein Kellner vom Nachbarn hergeholt.
Natürlich gibt es nebenbei auch wunderschöne Strände 🙂
An der Ba Kao Bay gibt es auch Mangroven, die ich mir auch mit dem Kayak näher angesehen habe.
Eine meiner täglichen Aktivitäten war es auch, zu den Stränden an der Nordspitze zu spazieren. Ein angenehmes Workout mit 13k Schritten.
So, genug Buchstaben.
Sorry, dass es vom Dorf selbst keine Fotos von mir gibt – warum auch immer, hab ich dort nix fotografiert. Aber Dr. Google liefert bei weiterem Interesse Impressionen.
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