Es ist Sonntag und der Wecker klingelte um 05:30 Uhr. Rasch fertig machen und zusammenpacken, sodass die höchste Passstraße Sloweniens in Angriff genommen werden kann. Es sind über 800 Höhenmeter auf rund 9 km zu überwinden sowie 24 Kopfsteinpflasterkehren, die einen auch die wenigen km/h an Geschwindigkeit entreisen.
Nach mehr als 3 Stunden am höchsten Punkt mit 1.611 Metern angekommen, sind die Glücksgefühle überwältigend.
Die Abfahrt in das Soca-Tal war sowohl für meine Hände als auch die Bremsen meines Fahrrads sehr anstrengend. Immerhin sind auch auf dieser Seite mehr als 20 Kehren zu überwinden.
Das Soca-Tal bzw. die Soca selbst ist ein wunderbarer Gebirgsbach mit seiner sensationellen türkisen Farbe, der einen in seinen Bann zieht.
Anzukommen am Meer war dann das nächste Highlight, auch wenn die Fahrt nach Monfalcone, Italien, aufgrund der Strecke recht anstrengend war.
Nach einer Nacht im „Wald“, dem Camping-Platz „Kaki-Plac“ in der Nähe von Piran, ging es auf nun auf den spannenden Teil des Parenzana-Trail. Wow. Super genialer Trail, aber aufgrund der Schotterstraßen doch eher ein Mountain-Bike-Trail und weniger für mein Reiserad mit der Beladung gedacht, sodass ich dann von Motovun aus den Weg über die Landesstraße bis nach Rovinj genommen habe.
