{"id":517,"date":"2022-05-08T08:24:19","date_gmt":"2022-05-08T06:24:19","guid":{"rendered":"https:\/\/servusanderswo.at\/?p=517"},"modified":"2022-05-08T08:24:21","modified_gmt":"2022-05-08T06:24:21","slug":"mallorca-2-und-von-barcelona-nach-sant-feliu-de-guixols-spanien-balearen-radreise-durch-europa-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/servusanderswo.at\/?p=517","title":{"rendered":"Mallorca (2) und von Barcelona nach Sant Feliu de Guixols | Spanien, Balearen | Radreise durch Europa #7"},"content":{"rendered":"\n<p>Mallorca &#8211; was f\u00fcr ein (Renn-)Radparadies.<br>Aber alles der Reihe nach.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin vor einem Tag in Mallorca angekommen und konnte die ersten Kilometer bereits radln. Das ist im vorangegangen Wochenvideo zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Wochenauftakt, ausgehend vom K\u00fcstenort Peguera, habe ich mir zwei &#8222;H\u00fcgel\/Berge&#8220; vorgenommen. Zu Beginn bin ich bis nach Galilea (410m) gefahren, eine sch\u00f6ne Auffahrt durch bewaldete Stra\u00dfen. Hier machte ich auch die ersten Bekanntschaften mit den Rennradlern, die mich alle \u00fcberholten.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber klar, wenn ich ein Rennrad, vielleicht auch noch eines aus Carbon habe, dann wiegt das ganze Fahrrad so viel wie meine linke, hintere &#8222;K\u00fcchentasche&#8220; \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<p>Jedenfalls bekam ich durch die Fahrt nach Galilea einen Eindruck, wie sich &#8222;Bergauf&#8220; auf Mallorca anf\u00fchlt. In einem Wort. Geil \ud83d\ude42<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Galilea ging es wieder hinunter bis auf 10m Meeresh\u00f6he bevor ich dann dem Coll de Soller (497m) immer n\u00e4her kam. Diese Serpentinenstra\u00dfe ist die alte Passstra\u00dfe \u00fcber den Soller und ein Erlebnis f\u00fcr Rennradfahrer. Die Autos k\u00f6nnen durch einen Tunnel fahren, daher ist auch wenig Autoverkehr auf dieser Stra\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n<p>Oben angekommen sieht man zwischen den Bergen bis zum Meer. Danach ging es nur mehr Bergab bis Port de Soller, wo ich \u00fcbernachtet habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag habe ich die F\u00e4hre nach Sa Calobra genommen. Das waren rund eine Stunde F\u00e4hrfahrt der Nordk\u00fcste entlang.<\/p>\n\n\n\n<p>Sa Calobra bzw. Coll dels Reis (682m), wie die Passstra\u00dfe bezeichnet wird, war mitunter der ausschlagebende Grund, warum ich nach Mallorca gefahren bin. Ich habe Fotos davon gesehen und gewusst, da will ich unbedingt radln.<\/p>\n\n\n\n<p>Von Meeresh\u00f6he geht es eine absolut geniale, sich schl\u00e4ngelnde und mit Serpentinen geformte Stra\u00dfe bis auf knapp 700m hinauf. Ein schwei\u00dftreibender, aber lohnenswerter Anstieg mit grandiosen Ausblicken w\u00e4hrend der Fahrt und auch von ganz oben bzw. auch sp\u00e4ter, wenn es weiter Richtung Luc geht.<\/p>\n\n\n\n<p>Gef\u00fchlt wurde ich von 1000 Rennradfahrern \u00fcberholt, mehrheitlich mit Erstaunen und Zuspruch, dass ich mich da hochk\u00e4mpfe. Einer meinte, ich w\u00fcrde die Strecke so einfach aussehen lassen. Dem musste ich allerdings widersprechen \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<p>Ich konnte mich auch mit ein paar anderen Radlen unterhalten und die kommen &#8222;von der ganzen Welt&#8220; nach Mallorca zum Rennradfahren. Ein (Renn-)Radparadies eben.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem ich das Highlight erklommen habe, ging es an diesem Tag noch bis nach Port de Pollenca, auf die Ostseite der Insel.<\/p>\n\n\n\n<p>Der vierte Rad-Tag auf Mallorca brachte mich zum Far de Formentor, dem n\u00f6rdlichsten Punkt von Mallorca. Das ist nicht ein &#8222;H\u00fcgel&#8220; sondern mehrere aneinanderreihende H\u00fcgel, auf und ab sozusagen, bis man beim Leuchtturm Formentor angekommen ist. Hin und zur\u00fcck sind knapp 1000 H\u00f6henmeter zu erklimmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich war mir nicht sicher, ob ich die auch schaffen werde, doch ich habe mich durchgebissen und einen sehr l\u00e4ssigen Radtag mit genialen Ausblicken gehabt. W\u00e4hrend der Fahrt und am Leuchtturm bei einer kurzen Pause haben mich andere Radfahrer gefragt bzw. wiedererkannt, ob ich nicht der bin, der tagszuvor von Sa Calobra raufgefahren ist. Das konnte ich bejahen. Man f\u00e4llt halt auf mit so einer Beladung am Rad \ud83d\ude42<\/p>\n\n\n\n<p>An diesem TAg bin ich dann noch bis Port d&#8217;Alcudia geradelt, wo ich tagsdarauf mit der F\u00e4hre nach Barcelona gefahren bin.<\/p>\n\n\n\n<p>Die F\u00e4hrfahrt war ok und ich bin am Abend in Barcelona angekommen, wo es bereits zu Regnen begonnen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch am n\u00e4chsten Tag hat es noch ordentlich Nass von oben gegeben. Dennoch wollte ich ein paar Kilometer radeln und bin bis Calella gefahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Freitag ging es bei sonnigem Wetter der Costa Brava entlang bis nach Sant Feliu de Guixols. Das war eine ganz nette Fahrt mit Blick der h\u00fcgeligen K\u00fcste entlang.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Samstag gab es wetter-bedingt einen Tag Pause, da es gest\u00fcrmt hat und auch gehagelt. Ich nutzte den Tag aber f\u00fcr die Videobearbeitung und auch um bei meiner Rohloff Speedhub (Radnabe) einen \u00d6l-Wechsel durchzuf\u00fchren. Dieser soll alle 5.000km durchgef\u00fchrt werden. Auf der Radreise bin ich bereits knapp daran an den 5.000km, jedoch war ich schon vorher mit dem Rad unterwegs, somit ein guter Zeitpunkt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Mallorca (2) u. v. Barcelona n. Sant Feliu de Guixols | Spanien, Balearen | Radreise durch Europa #7\" width=\"1099\" height=\"618\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/yO8Am453Lc8?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mallorca &#8211; was f\u00fcr ein (Renn-)Radparadies.Aber alles der Reihe nach. Ich bin vor einem Tag in Mallorca angekommen und konnte die ersten Kilometer bereits radln. 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