Der Tag der Abreise aus Thailand war gekommen. Das Gepäck war vorbereitet und nun ging es per Taxi zum Flughafen. Der Vorteil mit so einen „oversized baggage“ ist, dass man sich beim Check-in Schalter nicht anstellen kann/braucht, sondern gleich zu einem freien Schalter geleitet wird.
Und das Einchecken des Fahrrads war gar kein Problem. Ich war eingestellt auf viele Fragen und …
Doch nix. Einfach den Gepäcksaufkleber drauf und ich durfte weiter zur Aufgabestelle für große Gepäcksstücke. Auch dort erwartete ich Fragen aufgrund des Röntgens des Fahrrads und der Gepäckstaschen. Fragen wie, sind Batterien im Gepäck oder hat das Fahhrad einen Akku oder betreffend Campingkocher, ob entzündliche Flüdigkeiten mitgeführ werden, usw. Auch hier waren keine Fragen zu beantworten.
Aber gut, so war das ruck zuck erledigt und ich konnte in den internationalen Terminalbereich weiter. Ein wenig wehmütig war ich dann doch, als die Grenzbeamtin den Ausreisestempel in den Reisepass hineingerammt hat. Damit war es nun auch ganz offiziell, dass ich Thailand verlassen werde (habe).
Die Anreise nach Lissabon war anstrengend. Es waren letztlich doch 14,5h netto in den beiden Flugzeugen. Aber mein Fahrrad und Gepäck sind mit angekommen. Es ist schön, wieder zurück in Europa zu sein.
In Lissabon hat mich dann erst einmal der erwartete Temperaturschock ereilt. Von 30°C+ auf 12°C.
Die erste Aktivität am nächsten Tag war daher „Shopping“ 😉 Mit einer Jacke war es dann doch gleich etwas wärmer.
In Lissabon habe ich die paar Tage die Stadt erkundet und mich doch ein wenig der Planung der Radtour gewidmet. Auch das Fahrrad wurde wieder zusammengebaut. Es sieht soweit auch alles in Ordnung aus.
Die Handyhalterung war gebrochen. Diese konnte aber recht einfach durch eine neue Halterung ersetzt werden.
Eine kurze Probefahrt, in der Formel 1 wird das glaub ich „Installationsrunde“ genannt, bestätigte meine Einschätzung, dass das Rad in Ordnung ist. 🙂
Und das ist auch wichtig, denn es wird nicht geschont werden und hat einige 1000 km vor sich.
Die Route wird mich zuerst der Atlantikküste Portugals in Richtung Süden führen bevor ich dann entlang der Südküste in Richtung Osten Spanien erreichen werde. Und Spanien werde ich entlang der Mittelmeerküste beradeln, bis nach Frankreich. Frankreich durchquere ich von Süd nach Nord um in Luxenburg herauszukommen. Dann geht es weiter nach Belgien, Niederlande, Dänkemark und bis nach Schweden. Und von Schweden retour nach Österreich.
Nachfolgend noch die Visualisierung:

Nächsten Sonntag folgt dann das erste Wochenvideo.
Ein paar Impressionen aus Lissabon.
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Fein, dass wir dich wieder in Europa haben. Das Faulenzen in Thailand war nicht mehr zum Anschauen ;-). Ab in die Pedale mit Dir, schönen weiteren Trip.
Lg
Hannes