Die Tage in Bangkok sind recht angenehm und so habe ich auch gleich noch ein paar angehängt. Das liegt aber wohl auch an der Unterkunft, die mit einem tollen Preis-/Leistungsverhältnis sehr viel bietet. Pool am Dach, Fitness-Center umfangreiches Frühstück, herrliche Betten, usw.

Daher widme ich mich mal der Kulinarik zu.

Die Auswahl meiner Top 3 Speisen war gar nicht so einfach. Ich fokkusiere mich daher auf die Gerichte, die ich am Öftesten bestelle.

„Pad Kra Pao Gai, Khao, Kai Dao“ – Gebratenes, klein gehacktes Hühnerfleisch mit Thai Holy Basilikum, dazu Reis und ein Spiegelei.

Ein Klassiker der Thai-Küche, der gerade aufgrund des pfeffrigen Geschmack des Thai Holy Basilikums diese besondere Note bekommt. Natürlich ist, wie die meisten Gerichte, das Fleisch nicht auf Hühnchen beschränkt, man kann Schwein, Rind, Scampi, usw. verwenden. Neben Knoblauch, Chilies und den Soßen (Soy, Oyster) kommen meistens noch grüne Bohnen hinzu. Das kann aber variieren.

Die Zubereitung ist grundsätzlich recht simpel, wenn man die Soßen alle hat und auch den unbedingt erforderlichen Thai Holy Basilikum. Dann ist das Gericht in wenigen Minuten gekocht.

Ein wichtiger Punkt sind bei fast allen Gerichten auch die Schärfe bzw. Chilies.

Ich würde es so formulieren, dass es das uns bekannte „Western-Spicy“ gibt und das „Thai-Spicy“. Und der Unterschied ist gewaltig. Die Chilies werden auch selbstverständlich mit den Kernen verarbeitet.

Abhängig von den Gerichten, wirkt sich die Schärfe der Chilies unterschiedlich aus.

In Gerichten wie Salaten wirkt sich die Schärfe sehr stark aus, da die Chilis roh hinzukommen und im Mörser schön mit den anderen Zutaten vermengt werden.

In Gerichten die Gebraten werden, wirken sich die Chilies weniger stark aus, da dort die Chilis ebenso mitgebraten werden und dadurch an Schärfe verlieren.

Curries und Suppen liegen da genau in der Mitte, da werden die Chilies mitgekocht.

Ich habe mich da nun schon recht gut der Anzahl der Chilies raufgegessen und beantworte die Frage „ped mak“ (sehr scharf) auch mit „tschai“ (ja). Außer bei Salaten (Papaya Salat, Mango Salat, etc.), dort reduziere ich auf eine Chili. Thais verwenden dort 4 bis 5!

Das Rezept in Englisch ist nachfolgend verlinkt (mit dem Übersetzer im Brower übersetzen)
https://www.eatingthaifood.com/thai-basil-chicken-recipe-pad-kra-pao-gai/

„Khao Pad Gai“ – Gebratener Reis mit Hühnchen.

Ein weiterer Klassiker. Auch hier bestelle ich meistens mit Hühnchen, aber wie bereits zuvor geschrieben, ist praktisch jegliches Fleisch möglich oder auch gar kein Fleisch.

Thais haben keine dedizierten Frühstücksgerichte, wie wir das von uns kennen. Zum Frühstück gibt es u.a. auch genau diese Speisen, die ich hier beschreibe.

Wenn ich selbst kein Frühstück in der Unterkunft inkludiert hatte, ging ich genauso, zwar erst am Vormittag aber dennoch, den leckeren, gebratenen Reis futtern.

Wer keine Schärfe mag, muss sich bei diesem Gericht auch keine Sorgen machen, denn es kommt ohne Chilies. Aber wir wären nicht in Thailand, wenn das Gericht nicht doch noch seine Schärfe bekommen kann.

In einem kleinen Schälchen wird nämlich schon eine Ladung Chilies beigestellt. Diese „prik nam pla“ besteht aus Fischsoße, vielen Chilies und Limettensaft.

Der gebratene Reis ist auch wieder ein Gericht, dass sich in wenigen Minuten zubereiten lässt. Vermutlich der wichtigste Punkt ist, dass der gekochte Reis bereits einen Tag alt sein soll, damit er richtig gut trocken ist und sich damit auch gut braten lässt.

Ansonsten sind noch Knoblauch, Zwiebel, Frühlingszwieben, chinesischer Broccoli und natürlich ein Ei die Zutaten. Als Soßen kommen wieder Soy und Oyster zum Einsatz.

Dieses Gericht sollte auch zuhause sehr einfach nachgekocht werden können. Auch das Gemüse ist variabel.

Das Rezept in Englisch ist nachfolgend verlinkt (mit dem Übersetzer im Brower übersetzen)
https://www.eatingthaifood.com/thai-fried-rice-recipe-shrimp/

*Anstatt Scampi wird einfach klein geschnittenes Hühnchen verwendet.

„Khao Man Gai“ – Gekochtes Hühnchen mit Reis

Hört sich nicht aufregend an, oder? Ganz das Gegenteil ist der Fall. Ich frage mich immer, wenn ich aufgegessen hab, ob ich nicht gleich noch eine Portion bestellen soll 😉

Das ist ein Gericht, dass man zuhause wohl eher nicht zubereiten wird. Und selbst wenn man ein Rezept findet, ist der Aufwand recht hoch.

Man braucht ein gut gemästetes Hühnchen und einen speziellen Reis.

Das Hühnchen wird als ganzes mit der Haut gekocht. In diesen Fond wird dann in weiterer Folge auch der Reis gekocht und nimmt dabei auch den Geschmack des Hühnchenfetts auf.

Nachdem das Gericht selbst auch wieder ohne Chilies auskommt, gibt es als „Beilage“ natürlich auch eine Chili-Soße.

Die Soße besteht aus Chilies, Soy und Ingwer. Aber auch diese unterscheidet sich je nach Straßenladen.

Serviert wird das Gericht mit einer Portion Reis am Teller, darüber aufgeschnittenes Hühnchenfilet oder auch Hendlhaxn ohne Knochen. Dazu gibt es eine Schüssel Hühnersuppe und eben die Soße.

Weiterführende Infos zu diesem Gericht (mit dem Übersetzer im Brower übersetzen)
https://www.eatingthaifood.com/khao-man-gai-chicken-rice-mongkol-chai/

Das waren nun meine Top 3. Nun folgen noch die Bilder dazu.

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Kevin Thailand

2 Replies

  1. Hallo Kevin,

    sieht ja kulinarisch alles bestens aus – zum Glück kommen wir gerade vom Essen…
    Sind auch beim nach Hause gehen gerade bei einem Grazer Thai-Restaurant (Easy Asia in der Albert-Schweitzer-Gasse) vorbeispaziert, dem werden wir wohl aufgrund deiner perfekten Werbung in absehbarer Zeit einen Besuch abstatten

    ganz liebe Grüße
    K & K

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